Biografie

Geb. 1943 in St. Johann im Pongau (Salzburg), bis 1985 Pflichtschullehrer, danach bis 2003 Kunsterzieher an der BAKIP Bruck a.d. Mur, lebe und arbeite in Kapfenberg/Steiermark und Aquileia/It.

Künstlerischer Bildungsgang

Im Wesentlichen autodidaktisch, anfänglich auch Sommerseminare bei A. Osterrider, Karl Korab, Fritz Itzinger, Jürgen Messensee, Bernhard Hollemann u.a.

Position

Zunächst verstehe ich mich als Maler im "engeren Sinne" – mir geht es vorrangig um BILDFINDUNG, im Idealfall umd das GELUNGENE BILD. Gänzlich fern liegt mir, meine Arbeit in einen konzeptuellen Rahmen zu verpacken, mit ihr in die Realität mit all ihren Problemen eingreifen zu wollen ( im Sinne von GESELLSCHAFTRELEVANZ, bzw. "einen Beitrag zu Veränderungen leisten zu wollen" ). Dies nicht aus Blindheit oder Gleichgültigkeit, sondern weil ich Malerei nicht funktionalisiert wissen will und gerade sie als denkbar schlechtes Medium dafür halte (GUERNICA – großartig, tiefgehend , und letztendlich doch wirkungslos ). Vom FORMALEN her gesehen, ist der BRUCH ein zunehmend bevorzugtes Arbeitsprinzip – ein SOWOHL ALS AUCH, oft sogar die VERSCHWISTERUNG diametraler Bildsprachen (Figuration/Abstraktion, Gestisch- Intuitives/Geometrisches ).
Dazu bleiben meine Arbeitsweisen nicht gleich, sie verändern sich ständig, allein schon durch das, was man jeweils vorher gemacht hat. Ein EINZEMENTIEREN in einen einmal gefundenen Stil würde MALEN NACH REZEPT bedeuten und in Folge Langeweile – für den Betrachter als auch den Maler selbst.


Kontakt: bernd.hasler@gmx.at